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Damen 3 mit zwei "Arbeitssiegen""

SC Spelle-Venhaus III  - VfL Herzlake I  3:2 (18:25, 25:16, 25:14, 22:25,15:7; 87 min)
SC Spelle-Venhaus III  - FC Schapen II  3:0 (25:13, 25:10, 27:25; 59 min)

SkulAg1Ohne die noch erkrankte Mannschaftsführerin Sophia Kulüke (Bild mitte) trat die dritte Damenmannschaft gegen den VfL Herzlake an. Es war der, wie schon erwartete, unangenehme Gegner. Von der technisch wenig brillanten Herzlaker Mannschaft wurden die Speller Damen immer wieder von unerwarteten Angriffen überrascht. Ein Antizipieren des Gegners macht deren Spielweise fast unmöglich, so wurden die jungen Speller immer wieder "kalt erwischt"". Auch das Fehlen von Mittelblockerin Sophia Kulüke brachte ein wenig Unruhe ins Team, weil neben deren starken Angriffen auch besonders ihre Blockstärke fehlte.

Ab zweiten Satz gelang es durch streckenweise gute Aufschläge und mehr Kampf die Herzlaker stärker unter Druck zu setzen und die folgenden zwei Sätze zu gewinnen. Doch im vierten Satz ließ dann wieder die Konzentration nach, zu viele verschlagene Aufschläge und fehlendes Engagement in der Abwehr führte dann zum unnötigen Satzverlust.

Trainer Martin Altenschulte forderte mehr Kampf und Konzentration im Tie-Break, was die Speller Spielerinnen auch umsetzten. So kam man mit einem "blauen Auge"", einem verschenkten Punkt, aber zwei gewonnen Punkten zum insgesamt verdienten 3:2 Sieg, der die Speller Mannschaft auf den nun dritten Tabellenplatz vorschiebt.

Das Spiel gegen die bis dato ohne Satzgewinn spielende Schapener Reserve, war in den beiden ersten Sätzen, trotz vieler Experimente des Speller Trainers, ein Selbstläufer. Die Schapener lieferten nur wenig Gegenwehr. Als dann aber im dritten Satz immer mehr Fehler im Speller Spiel auftraten, erkannten die Schapener ihre Chance. Den Spellern unterliefen immer mehr Fehler und so konnten die Schapner bis auf 19:14 Punkten davonziehen. Aber als dann Luisa Wesenberg zum Aufschlag eingewechselt wurde, konnte sie mit ihren druckvollen Aufschlägen wieder den Ausgleich erzwingen. Zum Ende hatten die Schapener bei 24:23 noch einen Satzball, der jedoch abgewehrt wurde und der Satz konnte mit einer Energieleistung knapp gewonnen werden.

Insgesamt zeigte das Speller Team leider nicht die Leistung wie vor zwei Wochen gegen den Tabellenführer. Aber dieSpielweise beider Gegner fördert auch nicht unbedingt den Spielfluss. Das Fehlen der Speller Mannschaftsführerin und die Trainingsbeteiligung der letzten Wochen war sicherlich auch eine Schwächung. Aber insgesamt war es auch wichtig zu lernen, dass man auch über den Kampf einen Satz, oder auch ein Spiel gewinnen kann.

 

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