Pokalsieg knapp verfehlt

Ohne ihre beiden etatmässigen Mittelblocker Melanie Rietmann und Alina Kulüke trat die 2. Damenmannschaft beim Regionspokal in Lingen an. Melanie Rietmann fehlte aus persönlichen Gründen und Alina Kulüke erlitt beim Abschlusstraining am Freitag Abend eine Fußverletzung. Da die Schulterprobleme von Yvonne Knieper nicht noch verstärkt werden sollten, war ihr Einsatz im Angriff und Aufschlag auch nicht möglich.

Dies zwang Trainer Martin Altenschulte zu einigen Umstellungen. Lara Wagner wechselte vom Hauptangriff in den Mittelblock und Yvonne Knieper unterstützte die Mannschaft, abwechselnd mit der etatmäßigen Libera Ilka Wagner, in der Annahme und Abwehr.

Trotz dieser Umstellungen konnten sowohl die Vorrundenspiele gegen den VfL Herzlake, als auch gegen den FC Schapen, nach einigen kleinen Startschwierigkeiten, deutlich gewonnen werden. In der Zwischenrunden trat man dann gegen die Mannschaften FC Leschede 5 und FC Leschede 6 an. Hier lief es gegen die 6. Lescheder Mannschaft nicht so toll, aber auch dieses Spiel wurde letzlich verdient gewonnen. In der anschliessenden Begegnung gegen FCL 5 lief es dann schon deutlich besser und das Spiel der Speller Damen gewann deutlich an Sicherheit.

Mit den beiden Siegen stand man im Finale gegen die bekannt starke 4. Mannschaft des FC Leschede. Dieses Spiel war ein echtes Highlight des Tages. Die beiden Teams schenkten sich von Beginn an nichts. Keine Mannschaft konnte sich mehr als zwei Punkte absetzen, es ging auf höchstem Bezirksklassenniveau hin und her. Sowohl die Speller, als auch die Lescheder Mannschaft, kämpften um jeden Punkt und es wäre unmöglich einzelne Spielerinnen herauszuheben, denn alle Akteure auf Feld gaben Alles. Lediglich im Aufschlag taten sich die Speller ein wenig schwerer. In der Vorbereitung hatte man intensiv den "Jump-Float"-Aufschlag geübt. Jedoch liessen die Spielfelder in der Sporthalle der Gesamtschule dies nicht zu, denn der Freiraum hinter der Grundlinie war gerade mal einen Meter lang. So war es auch leider ein Fehlaufschlag, der am Ende die Lescheder mit 27:25 Punkten zum Pokalsieg brachte.

Auch wenn der Pokalsieg knapp verfehlt wurde, sind die gezeigten Leistungen vielversprechend. Man spürt noch die Unsicherheit der jungen Spielerinnen bei den neu zu erlernenden Laufwegen, aber hier sind die erfahrenen Spielerinnen unsagbar hilfreich. Es ist unmöglich bei den gezeigten Leistungen im Finale eine Spielerin herauszuheben, denn jede einzelne Spielerin hat gekämpft und Trainer Martin Altenschulte hat es genossen, dass es keine Ersatzspielerinnen gibt, sondern nur Auswechselspielerinnen. Oftmals tut man sich schwer Spielerwechsel zu tätigen, weil man Sorge hat die Mannschaft zu schwächen, aber am Samstag gab es diese Probleme nicht.

Manchmal können auch Niederlagen ein großer Schritt nach vorne sein !

 

 

 

Go to top