20170214 D1

Am vergangenen Sonntag ging es für die Volleyballdamen aus Spelle zum Tabellenschlusslicht nach Langenhagen. Das Ziel war klar: Ein 3-Punkte-Sieg sollte her.
Doch wie so oft, ist so ein Volleyballspiel komplizierter als erwartet (oder erhofft).
Schon im ersten Satz zeigte sich, dass es ein schweres Spiel werden würde. Obwohl Spelle schnell mit 7:1 in Führung ging, mussten sie später einem 11:14 Rückstand hinterherlaufen. Nachdem Trainer Spratte eine Auszeit nahm, schöpfte Spelle neuen Mut und entschied den ersten Satz mit 25:21 für sich.
Der zweite Satz verlief ähnlich. Spelle führte mit vier Punkten (12:8), danach war es ein regelrechtes Kopf-an-Kopf-Rennen. Dennoch konnten Spelles Damen den zweiten Satz knapp mit 25:23 für sich entscheiden.
Wer nun aber glaubte, Spelle würde auch den dritten Satz gewinnen und die Heimreise antreten, der hatte sich geschnitten. Denn der dritte Satz war ein Spiegelbild des zweiten und so ging es auch hier "Punkt um Punkt". Leider diesmal mit schlechterem Ende für Spelle (23:25). Etwas von der Rolle starteten die Spellerinnen in den vierten Satz und obwohl man auch hier zu Beginn führte (9:5), entglitt Spelle der Satz mehr und mehr, so dass das Ergebnis am Ende 17:25 hieß.
Der fünfte Satz musste nun also entscheiden! Schnell ging Langenhagen in Führung (3:6, 5:9). Und dann passierte es: Nach einer zweifelhaften Schiedsrichterentscheidung kochten Sarahs Emotionen über und sie kassierte die rote Karte!!! Punkt für Langenhagen. (Anmerkung: Eine rote Karte im Volleyball bedeutet nicht zwingend die Herausstellung der Spielerin). Es stand somit 5:10 und Spelle mit dem Rücken zur Wand. Jedoch war die rote Karte nicht etwa das Todesurteil, sondern vielmehr die Rettung für Spelle. Sarah drehte auf und das Adrenalin machte sie zur wertvollsten Spielerin an diesem Sonntag. Mit all ihren Emotionen im Bauch knallte sie Langenhagen die Bälle um die Ohren. Auch zwei Auszeiten auf der Seite des Gegners brachten nichts mehr. Spelle siegte am Ende knapp mit 15:13 und nahm somit zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf mit nach Hause.
Kommendes Wochenende (Anpfiff am Samstag um 20 Uhr) wollen wir dann wieder ein "Heimspiel-Feuerwerk" abbrennen. Zu Gast ist der ASV Senden.

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