Am Samstagabend unterlagen die Volleyballerinnen des SC Spelle-Venhaus dem BSV Ostbevern mit 1:3 (25:23 15:25 17:25 19:25).Ein Partyheimspiel hatte es werden sollen, doch am Ende feierten die Gäste. Gegen den Tabellensechsten gingen die Emsländerinnen nach vier Durchgängen als Verlierer vom Feld.
Dabei startete die Partie ganz nach dem Geschmack der Gastgeberinnen. Obwohl man in Durchgang eins einer schnell erspielten 3 Punkte-Führung der Gegnerinnen hinterherlaufen musste, hatte das Team um Kapitänin Sarah Feldkämper am Ende die Nase vorn. Genau zum richtigen Zeitpunkt brachten einige gute Aktionen auf Seite der Spellerinnen den entscheidenden 2-Punkte-Vorsprung, so dass der erste Satz mit 25:23 an die Gastgeberinnen ging.
Im zweiten Satz erwischten die Speller-Mädels zunächst den besseren Start. Souverän erspielten sie sich eine 10:6 Führung. Doch wer dachte, dass Satz zwei und damit schon ein Punkt in der Halle am Brink bleiben würde, hatte die Rechnung ohne den BSV Ostbevern gemacht. Mit einer stabilen Annahme im Rücken machten die gegnerischen Angreiferinnen dem Speller Block das Leben schwer. Über 12:17 und 14:21 zog das Team von Dominik Münch davon und verbuchte mit 16:25 den Satzausgleich.
Nach dem recht deutlichen Ergebnis aus Durchgang zwei fanden die Spellerinnen nicht so richtig zurück ins Spiel. Auch eine zwischenzeitliche Führung von 7:6 brachte nicht die erhoffte Wende. Ein gut positionierter Block der Gäste und erneut viele Eigenfehler der Gastgeberinnen taten ihr Übriges. Ähnlich deutlich erspielte sich der BSV mit 17:25 die 1:2 Satzführung.
Bis zur Mitte des vierten Satzes gestaltete sich ein offener Schlagabtausch beider Teams. Die Speller Mädels fighteten um jeden Ball, die Führung beim 13:12 brachte die Halle am Brink zum Jubeln. Doch Ostbevern zog das Tempo erneut an und drehte beim Stand von 15:16 die Partie. Nach dem 19:25 fasste SCSV-Trainer Michael Spratte die Partie treffend zusammen: „Wir sind einfach nicht in der Lage über zwei, drei Sätze 100% zu geben. Um gegen die zu gewinnen, müssen wir volles Rohr geben“.
In den kommenden zwei Wochen heißt es also für die Speller Volleyballerinnen: Kopf hoch, weiter hart trainieren und neuen Mut fassen für das nächste Spiel, das in zwei Wochen gegen den SV Blau Weiß Aasee ansteht.

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